Das oberste Ziel: Gesund bleiben

Ob in Geburtstagskarten oder als Antwort auf das eigene Nießen begegnet uns der Wunsch der Gesundheit alltäglich. Doch als gesellschaftliche Konvention nimmt er lediglich nur noch die Rolle einer Floskel ein. Dies zeigt, dass Gesundheit, als wohl eine der wichtigsten Größen unseres Lebens, immer weniger wert geschätzt und als selbstverständlich angesehen wird.

Doch ab wann wird man als krank eingestuft? awdaUnd in wie weit können es Ärzte überhaupt nachvollziehen, wenn man sich „nur krank fühlt“?
Mit diesen und weiteren Aspekten beschäftigten sich einige Schüler der 12. Klasse des Europagymnasiums Gommern, im Rahmen des Projekts „Medizin – Zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“.

Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit einer zu diagnostizierenden Krankheit. Die Gründerväter der Weltgesundheitsorganisation definieren dieses Gut als „Zustand des vollkommenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“. Man kann aus dieser Formulierung schlussfolgern, dass es sich nicht um etwas Messbares, sondern um ein normatives und individuelles Gut handelt.

Tritt der Fall einer schweren Krankheit im engeren Umkreis oder am eigenen Leib ein, so ist auf einen Schlag alles andere unwesentlich. Der Zustand der Gesundheit erlaubt es uns uneingeschränkt leben und uns entfalten zu können und sollte deshalb auch mehr awdAnerkennung in unserer Gesellschaft erfahren. Dies war unter anderem ein Grund für die Projektgruppe der Europaschule Gymnasium Gommern sich mit der Medizin, die alles Mögliche tut, um uns dieses Gut weitestgehend gewährleisten zu können, zu beschäftigen.

 


~von Philipp Ulbrich

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