Einrichtungen

Gedenkstätte Buchenwald 12510063_805412126270673_1608286070_o

Das Konzentrationslager von Buchenwald wurde terrassenförmig auf dem Ettersberges bei Weimar errichtet, somit wurde eine bessere Überwachung gewährleistet. Das Lager war von einen 3 km langen & 3 m hohen Stacheldrahtzaun / Elektrozaun umzäunt, welcher mit 22 Maschinengewehren ausgerüsteten dreistöckigen Wachtürmen zusätzlich gesichert worden war. Für die Häftlinge waren 34 Holzbaracken und 16 zweistöckigen Steinbaracken vorgesehen.

Das Häftlingslager erstreckte sich über 40 Hektar und bestand zudem auch aus einem
15.000 m² großen Appellplatz, mehrere Gebäude und Lager. Das Torgebäude, welches mit Arrestzellen ausgestattet wurde, war eine Mord- und Folterstätte des Lagers. Der Kommandant des Lagers ließ dort viele Häftlinge, sowie auch SS-Soldaten, einsperren, um sie zu bestrafen bzw. Informationen und Geständnisse zu erpressen. Das Lagertor trägt die Inschrift „Jedem das Seine“, welche vom riesigen Appellplatz und der riesigen Gasse zwischen den Baracken aus zu lesen ist. Diese Inschrift sollte die Inhaftierten täglich im negativen Sinne daran erinnern12544736_805412242937328_1863607475_o, dass sie nur das bekommen, was sie verdienen.

Das 1940 fertiggestellte Krematorium, welches sich direkt am Eingang befindet, hatte, neben dem Verbrennungsraum im Keller, einen Sezierraum und eine Pathologie zum Herausbrechen von Goldzähnen. An den im Keller des Krematoriums befindlichen Wandhaken wurden viele Häftlinge hingerichtet. Das Judenlager war ein abgetrenntes Lager, welches sich innerhalb des Schutzhaftlagers befand. Es wurde nach der Masseneinlieferung im Zuge der Judenverfolgung und der Reichsprogromnacht.

Die Lebensbedingungen waren hier besonders schlecht für die Inhaftierten. Die Lebensbedingungen waren im Lager für viele katastrophal, was eine hohe Sterblichkeit zur Folge hatte.

Das Buchenwaldlied

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~von Stefan Severin

Bildnachweise:

1.+2.Bild aus Eigenaufnahmen

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