Menschenversuche

Oftmals wird Deutschland bis in die heutige Zeit mit dem Nationalsozialismus verbunden. Diese Epoche in Deutschland gehört zwar zur Historie unseres Landes, jedoch wird sie in vielen Fällen verleugnet. Um dieses Thema nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sollte man sich viel mehr mit dieser Thematik beschäftigen und so eventuell aus vergangenen Fehlern zu lernen. Hierbei wird zunächst auf die Medizin zur Zeiten des

whatsapp-image-2016-12-04-at-12-59-23
Überlebensversuche im KZ Dachau

Nationalsozialismus eingegangen. Nachweislich lassen sich bis heute Menschenversuche in Konzentrationslagern der Nationalsozialisten beweisen. Diese waren vorwiegend medizinische Experimente während des Zweiten Weltkriegs an den Insassen. Betrachtet man die Medizinethik so sieht man, dass es eine Art der Humanmedizin war, für die man einen ständigen Bedarf an Versuchspersonen hatte. Unter anderem wurden diese Ergebnisse für chirurgische und pharmazeutische Zwecke genutzt. Hierbei wird die ethische Frage deutlich die zunehmend in den Mittelpunkt rutschte.

 

Als ,,optimale Versuchs- und Forschungsbedingungen“ wurden die Zustände in den Konzentrationslagern aus Sicht der KZ-Ärzte deklariert, wie es zum Beispiel im KZ Dachau der Fall war. Ärzte in Konzentrationslagern, wie zum Beispiel Josef Mengele testeten die Schmerzempfindlichkeit von Zwillingen. Diese wurden jedoch ohne jegliche Narkose operiert. Andere Versuche zeigen ähnliche Muster. Beispielsweise sind hier die Versuchsbedingungen mit der Droge Meskalin und weiteren halluzinogenen Substanzen zu nennen, welche in Verbindung mit dem menschlichen Willen und den Überlebenschancen einer jeden Versuchsperson standen. Getestet wurden diese Überlebenschancen unter anderem in gekühlten Wasserbecken und in Druckkammern, sowie zur Findung geeigneter Impfstoffe oder, um die Auswirkungen von Gasbrand, einer schnell entstehenden infektiös-toxischen Krankheit von extremer Gefährlichkeit zu testen.

>Hier weiterlesen<


~von Pascal Denda

 

Bildquelle:

Werbeanzeigen